NEWS von Felix RITZINGER (3U): Ende Juni /Anfang Juli noch tolle Erfolge !!
Den neunten Sieg im neunten Cuprennen brachte der letzte Sonntag für Felix Ritzinger beim Großen Preis von Grafenbach, ausgetragen auf einer Rundstrecke zwischen Unter-Danegg und Ober-Danegg. Auf dem mit einigen Steigungen und ein paar scharfen Kurven versehenen Kurs waren für die Kategorie U 15 neun Runden zu absolvieren. Anfangs noch verhalten kontte sich Felix nach der Halbzeit klar absetzen und dann quasi in Zeitfahrmanier allein wegfahren. Nach knapp unter 1:30 Stunden kam er mit 2 Minuten und 46 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Damit konnte er - vor allem durch die so gesammelten Bonuspunkte - seinen Vorsprung in der Gesamtwertung vor den letzten vier Rennen in der RICOH ARBÖ YOUNGSTERS TROPHY 2010 auf fast uneinholbare Position ausbauen.


Rennbericht Rundstrecke Grafenbach, 5.7.2010
Es war heiß, sehr heiß, diesen Sonntag, als wir um 10:00 Uhr pünktlich zum Rundstreckenrennen in
Grafenbach/Unter-Dannegg starteten. Das Rennen der U 15 und Mädchen sollte über 9 Runden,
insgesamt 54 km auf der welligen und mit ein paar engen Kurven ausgestatteten Strecke gehen.
Schon vor dem Rennen forderten mich ein paar andere Fahrer auf, es doch eher ruhig angehen zu
lassen und nicht so schnell auf den „Berg“ hinaufzufahren. Kaum waren wir aber gestartet, machten
sie selber ordentlich Tempo. Also verhielt ich mich vier Runden lang ruhig und fuhr mit dem Feld. In
der fünften Runde forcierte ich am Berg nach der Start-Ziel-Geraden das Tempo, und so kamen etwa
10 Fahrer weg. Doch nicht alle Ausreißer beteiligten sich an der Führungsarbeit, sodass ein Teil des
Feldes nach einiger Zeit wieder aufschließen konnte. Also attackierte ich immer wieder, schließlich
auch an diesem Berg, dann waren wir nur noch zu neunt. Auf dem gegenüberliegenden leicht
abschüssigen Stück trat ich noch einmal an, offenbar anfangs unbemerkt. So konnte ich mit
Vorsprung zum nächsten Hügel gelangen, wo ich mich dann endgültig absetzte. Von da an war es für
mich eigentlich wie ein Zeitfahren, die Verfolgergruppe taktierte dann intern so lange, bis sie die
Plätze im Sprint ausfahren musste. Für mich waren es dann schließlich 2 Minuten und 26 Sekunden
Vorsprung.
ENDE JUNI 2010
Meisterschaften im Einzelzeitfahren: eine Reifenbriete hätte gereicht, aber...
... es waren mehr als 28 Sekunden Vorsprung, die Felix Ritzinger bei den Österreichischen Meisterschaften im Einzelzeitfahren am 19. Juni 2010 in Oberwart herausfahren konnte.


Am 27. Juni fanden die österreichischen Meisterschaften im Straßen-Einzel für die Nachwuchsklassen und die Amateure im obersteirischen Knittelfeld statt. Mit einem Vorsprung von 45 Sekunden konnte sich Felix Ritzinger bei diesem Bewerb in der Kategorie U-15 auf seinem Fuji den dritten Meistertiel im Jahr 2010 holen, nach dem Titel im Cyclocross und im Einzelzeitfahren.

Rennbericht von Felix:
Rennbericht Rundstrecken- ÖM Knittelfeld (27. Juni 2010)
Der Kampf um die österreichischen Meistertitel im Straßen-Einzel wurden heuer in Knittelfeld
ausgetragen. Die Staatsmeisterschaft, also für alle Elite- Fahrer und die Meisterschaft der U-23
Fahrer, fand parallel in Großraming statt. Die für die U-13 leicht entschärfte Strecke war für alle
Kategorien gleich, sie wurde nur unterschiedlich oft gefahren. Sie forderte die Qualitäten der
Bergfahrer, war durch längere Flachstücke aber auch von Massensprints geprägt. Massenstürze
blieben, zumindest nach meinem Wissen, zum Glück aus.
Die am Anfang und Ende sehr verwinkelte Strecke zog sich bis zum großen „Berg“ leicht wellig und
änderte die Straßenbreite fast alle 100 Meter, so auch auf der Zufahrtsstraße zu eben diesem Berg.
Sie war nämlich so schmal, dass sogar zwei Kleinwagen es schwer haben, aneinander vorbei zufahren.
Der darauffolgende 150 Meter lange Anstieg bot Möglichkeit für Attacken, doch danach ging
es noch einmal ca. 2 Kilometer leicht ansteigend weiter, bevor es in die gerade, aber sehr schnelle
Abfahrt ging. Die darauffolgenden 4 Kilometer über die Bundesstraße präsentierten sich wieder
wellig, bis nach einem Kreisverkehr die Fahrer in einer kurzen Abfahrt vorbei flogen. Die Straße, über
welche man bis 200 Meter vor dem Ziel fuhr, hätte wohl kaum schlechter sein können und deswegen
wurde hier jeder noch einmal so richtig durchgeschüttelt. Das steile, 50 Meter lange „Schnapperl“
vor dem Ziel ließ einem noch einmal das Laktat in die Beine schießen.
Bis zu dem Berg hielt ich mich in der ersten Runde noch zurück, doch dann trat ich einmal an und
verkleinerte die Spitze auf 10 Fahrer. Da aber niemand so wirklich die Führungsarbeit übernehmen
wollte, rollten immer wieder andere Rennfahrer auf. Der Dialog an der Spitze war aber durchaus sehr
unterhaltsam zB: „Möchten Sie noch eine Tasse Kaffee?“, „Ich hätt´ auch noch a bisserl an` Kuchen
da.“, „Also mir wäre a „Schnapserle“ lieber!“. Als die Spitze in der zweiten und letzten Runde wieder
den Berg in Angriff nahm, wartete ich bis zum Ende des steilsten Stücks und ließ ein paar Fahrer
vorbei, schaltete früher als der Rest der Spitzengruppe auf die „Scheibe“(großes Kettenblatt) und
attackierte. Weil alle anderen erst ebenfalls aus das große Kettenblatt schalten mussten, hatte ich
gleich 15 Meter Vorsprung. Den restlichen Anstieg jagte ich mit einer Geschwindigkeit von weit über
30km/h hinauf und machte mich auf der Abfahrt so klein wie irgend möglich, um den Luftwiderstand
so niedrig wie möglich zu halten. Die alleinige Fahrt über die Bundesstraße wurde zu einer Qual,
denn kurz nach der Hälfte dieser Strecke drehte der Wind und ließ meine Beine zu einer einzigen
brennenden Masse werden. Die kurze Abfahrt nach dem Kreisverkehr kam mir da gerade recht, denn
ansonsten bin ich mir nicht sicher, ob ich dann noch immer allein ins Ziel gekommen wäre. So hielt
ich aber durch und konnte meinen Vorsprung noch ein klein wenig ausbauen, da mein Verfolger
taktierten und damit die Chance auf den Meistertitel einfach so preisgaben.
Nach dem Meistertitel im Einzelzeitfahren kann ich nun auch den in der Rundstrecke zu meiner
Sammlung hinzu fügen. Nach diesen doch recht stressigen 2 Wochen bin ich aber froh, dass ich jetzt
einmal ein wenig Ruhe von Österreichischen Meisterschaften habe.
Am Rande des Austragungsorts der Mountainbike Marathon Masters-WM 2009 gab es zuerst einen Technikbewerb und dann ein Cross-Country-Rennen mit Start nach der Gundersen-Methode, sprich Zeitabzügen für Fehler beim Technikbewerb.
Wie Felix das erlebt hat, ist in seinem Rennbericht nachzulesen. Ein Bild von Reinhard Bscherer (Danke!) aus der Einfahrt zum Singletrail gibt es auch.
Diesmal hielten die Nerven bei den technischen Übungen (wohl hat auch das Üben geholfen), Felix erreichte die volle Punkteanzahl. Technische Probleme anderer Art machten ihm dann aber das Leben im eigentlichen Rennen schwer: eine neue Kette verträgt sich eben nicht immer mit einem alten Zahnkranz und auch die Züge gehören manchmal getauscht (diesmal muss leider der Mechaniker einen Teil der Verantwortung übernehmen).
So wurde es nach hartem Kampf ein zweiter Platz, die Gesamtwertung wird äußerst spannend, doch das nächste Rennen kommt bestimmt…
… und zwar am Christi Himmelfahrtstag beim Einzelzeitfahren auf der Straße im Grünbachtal und am Samstag, 15. Mai, beim nächsten Rennen des Austria Youngster Mountainbike Cup in Koppl bei Salzburg.
Link zur homepage des Veranstalters in Statteggg: http://www.bike09.at/
Bilder: http://picasaweb.google.at/ritzielm/20100508Stattegg?authkey=Gv1sRgCIqm1PqEzOvG5QE#

Rennbericht von Felix:
Rennbericht CC-Stattegg (8.5.2010)
Am vergangenen Samstag fand das „Kids Bike Opening“ in Stattegg statt. Neben den bekannten
Kinderrennen ab der Kategorie U5, gab es für die Älteren, also U11, U13, U15 und U17 einen
Technikbewerb.
Der Technikbewerb beinhaltete ursprünglich 8 Stationen, doch die achte, der Wiesensprint, musste
aufgrund des leeren Akkus der Zeitmessung aus dem Katalog genommen werden. Deswegen betrug
die maximale Punktezahl „nur“ 21 Punkte. Ich konnte mich im Verhältnis zum letzten Technikbewerb
sehr verbessern und konnte die volle Punktezahl erreichen. Weil der Technikbewerb in Stattegg nicht
allzu schwer war, gingen 5 Fahrer mit der maximalen Punktezahl ins Rennen. Darunter befanden sich
der im Austria Youngster Cup führende Daniel Katzmayer und ich. Die Runde führte über einen
steilen Schotteranstieg, der in einen ca. 200 Meter langen Singletrail mündete, aber weiter bergauf
führte. Danach führte die Strecke 250 Meter über eine Schotterstraße bergab und zog sich über
einen kurzen, steilen Anstieg in eine wurzelige „Waldtrailpassage“. Gleich darauf hatte man einen
sehr steilen Anstieg von 150 Metern zu bezwingen, welcher aber gleich in die letzte Abfahrt überging.
Die letzten Meter führten über Wiesen- Kurven ins Ziel. Schon in der ersten Runde attackierte ich
und konnte alle Fahrer bis auf Daniel abschütteln. Doch bereits in der zweiten Runde begann meine
Schaltung zu streiken. Anfangs „hüpften“ nur ein paar Gänge, doch dummerweise waren es die, die
ich in dem engen Weg, dessen Ende den höchsten Punkt der Strecke markierte, benötigt hätte.
Deshalb musste ich in jeder der darauf folgenden Runden das Rad an dieser Stelle schieben und mein
Verfolger konnte alle davor mühsam herausgefahrenen Meter Vorsprung wieder zu fahren. Ebenso
erging es mir in der letzten Runde. Kurz vor Beginn der abschließenden Wiese sprintete der
angeschlagene Daniel Katzmayer an mir vorbei, und ich konnte nicht dagegenhalten, da meine
Schaltung mittlerweile so hüpfte, dass ich wenn ich aufgestanden wäre und angetreten hätte wohl
über den Lenker abgestiegen Wäre. Ebenso erging es mir auf der Zielgeraden und ich konnte die
halbe Radlänge Vorsprung nicht mehr aufholen.
Diese „Niederlage“ ärgert mich besonders, da ich ohne technische Probleme mit sehr hoher
Wahrscheinlichkeit gewonnen hätte. Aber was soll`s, Pannen passieren eben.
2)
http://picasaweb.google.at/ritzielm/20100515Koppl?authkey=Gv1sRgCI2D4--YkbiUIw&feat=directlink


Rennberichte von Felix:
Rennbericht Einzelzeitfahren Offenhausen, 13.05.2010
Am heurigen Christi Himmelsfahrt- Feiertag wurde in Offenhausen der oberösterreichische
Landesmeistertitel im Einzelzeitfahren ermittelt. Das Rennen zählte außerdem zum Ricoh Youngster
Cup auf der Straße.
Die Strecke präsentierte sich für ein Zeitfahren relativ bergig. Nach dem Start am Marktplatz von
Offenhausen führte die Strecke bis zur „Wende“ immer leicht abfallend durch das Umland von
Offenhausen. Nach der Wende wurde die Strecke hügelig. Eine Welle folgte der nächsten und trieb
einem so das Laktat in die Beine. 10 Kilometer vor dem Ziel kürzte die Strecke aller „U-Kategorien“ ab
und ersparte den Nachwuchsfahrern so den Pennewanger Berg. Die Strecke der Nachwuchsfahrer
führte nach der Abzweigung noch über zwei längere, steilere Hügel und dann bergab und über den
Marktplatz von Offenhausen ins Ziel.
Ich hatte vor dem Start einige Bedenken über den Verlauf des Rennens, da ich mir am Dienstag bei
einem Sturz mit dem Mountainbike Teile der Gelenkskapsel des Ring- und des kleinen Fingers der
linken Hand abgesprengt hatte. Doch die Bedenken waren nicht wirklich berechtigt da die Straße fast
auf der ganzen Strecke gut war und man den Schalthebel für den Umwerfer nicht betätigen musste.
Bloß der Zielsprint über das Kopfsteinpflaster auf dem Marktplatz war eindeutig nicht angenehm.
Doch auch für das Publikum war der Wettkampf recht spannend, da ich als einer der letzten auf die
Strecke ging. Schließlich hatte schon einer der ersten Fahrer eine sehr gute Zeit von 27:18 Minuten
aufgestellt. Relativ in der Mitte stellte der Rieder Fahrer Daniel Tschany mit 27:05 eine neue Bestzeit
auf, doch ich konnte diese noch einmal unterbieten. Kurz nachdem ich ins Ziel gekommen war, war
der Ausgang des Rennens nicht ganz klar, da ich mehrere Fahrer überholt hatte. Schlussendlich
gewann ich das Zeitfahren mit einem Vorsprung von etwas mehr als 3 Sekunden.
Rennbericht CC Koppl, 15.05.2010
Endlich ein ordentliches „Gatschrennen“!
Der AYC in Koppl präsentierte nicht nur mit einer sehr anspruchsvollen Strecke sondern auch mit
mehr oder weniger widrigen Witterungsverhältnissen. Wie bisher jedes Jahr gab es eine neue
Strecke. Die Strecke stand der des letzten Jahres um nichts nach, sondern war meiner Meinung nach
sogar schwerer. Die heftigen Regenfälle an den Vortagen des Rennens verwandelten den Boden in
eine einzige „Gatschlacke“ und machten die Strecke nicht gerade leichter zu fahren.
Nach einer kurzen Wiesen- Startrunde war der Anstieg durch den Koppler Dirtpark und die
Fourcrossstrecke zum ersten Mal zu bewältigen. Nachdem ich beim Start aus dem Pedal gerutscht
war, musste und konnte ich die Lücke wieder schließen und mich vor Beginn der ersten Runde an der
zweiten Position einordnen. Nach diesem durch nasse Wurzeln recht rutschigen, kurzen
Vorgeschmack auf spätere Teile der Runde führte die Strecke über einen sehr steilen Asphaltanstieg
weiter. Auch hier blieb ich in der zweiten Position. Nach einem kurzen, etwas flacheren Asphaltstück
fuhr ich hinter Daniel Katzmayer in den weiterführenden Schotteranstieg ein. Weil ich wusste, dass
ich danach nicht mehr vorbei kommen würde, überholte ich Daniel vor dem steilsten Stück des
Schotteranstieges. Nach einer Spitzkehre führte die Strecke über einen schmalen Pfad in den Wald.
Der Boden war dort so tief und schlammig, dass ich glaubte auf der Stelle zu fahren. Nach diesem gut
50 Meter langen Stück musste man eine nicht minder „morastige“ Querfahrt bewältigen. Da ich mir
am Dienstag Teile der Gelenkskapseln am Ring- und kleinen Finger abgesprengt hatte, war eine Stelle
für mich nicht fahrbar, doch auch der Lokalmatador Katzmayer musste absteigen. Die weitere
Abfahrt war nicht nur mit giftigen Gegenanstiegen gespickt, sondern auch nicht minder schlammig.
Die Serpentinen entwickelten sich im Laufe des Rennens zu einer Rutschpartie. Doch als ich kurz
darauf in die Fourcrossbahn einfuhr, war von meinem Verfolger fast nichts mehr zu sehen. Nach der
zweiten von drei Runden lag ich mit einem Vorsprung von einer guten Minute vor dem neuen
Zweiten Markus Kopfauf. Wie ich später erfuhr, hatte Daniel Katzmayer bei seinem Heimrennen
wegen Rückenschmerzen aufgegeben. Die dritte Runde fuhr ich nicht mehr mit allzu viel Risiko, da
ich meinen Vorsprung nicht mit einer zu riskanten Fahrt verspielen wollte. Das war allerdings eine
gute Entscheidung, weil durch die vielen Fahrer nun schon der Boden teilweise eine „Tiefe“ von bis
zu 20 Zentimeter hatte. Nach einer sicher durchgefahrenen letzten Runde kam ich mit guten 2
Minuten Vorsprung ins Ziel. Die Distanz hätte aber nicht nur wegen des Zeitlimits nicht mehr viel
länger sein dürfen, denn gegen Ende der letzten Runde begann auch das Material zu streiken.
3)
Das Wetter dieser Tage hat mit Mai nicht wirklich viel zu tun, und von Sommer kann schon gar keine Rede sein.
Die 3 letzten Wettkämpfe!!
1)
Der letzte Samstag stand wieder im Zeichen eines Mountainbike-Kombinationsbewerbs in Stattegg nahe Graz.


















