Interaktionsmodell des Sportministeriums

Interaktionsmodell Nachwuchsleistungssport in Österreich

Gemeinsam stark für den österreichischen Nachwuchs
Eine Initiative des Sportministeriums

Mit der Umsetzung des „Interaktionsmodells Nachwuchsleistungssport in Österreich“ startet das Sportministerium in eine neue Ära im österreichischen Nachwuchsleistungssport!

Ausgangslage war die Erkenntnis, dass immer weniger Athleten und Athletinnen den
Weg in den Spitzensport auf internationalem Niveau finden.
Grund genug für das Sportministerium, sich im Nachwuchs stärker zu engagieren und alle Kräfte zu bündeln.

In den letzten 2 Jahren wurde daher unter Einbeziehung der Länder sowie aller im
Nachwuchsleistungssport engagierten Institutionen und Player das „Interaktionsmodell Nachwuchsleistungsmodell in Österreich“ ins Leben gerufen.
Der österreichische Nachwuchsleistungssport integriert die Zusammenarbeit des
Bundes und der Länder mit an erkannten österreichischen Nachwuchsleistungssportmodellen sowie mit Bundes- und Landesfachverbänden, Vereinen und Zellen mit dem Ziel den österreichischen Nachwuchsleistungssport zu stärken und Talente zu fördern und zu sichern. Die Vernetzung aller Institutionen und Gebietskörperschaften und die Nutzung von Synergien sowie Schaffung von
Talentbetreuungsstrukturen (mit der komplexen Aufgabe, sportliche Talente auszuwählen, qualitativ zu fördern, die Persönlichkeit zu entwickeln und die Belastbarkeit zu sichern), um die Entwicklung zu international erfolgreichen österreichischen Spitzenathletinnen und -athleten zu gewährleisten sowie die Dualität – Verbindung Nachwuchsleistungssport und Ausbildung - sind hier oberstes Ziel.
Die im Sportministerium angesiedelte „Bundeskoordination Nachwuchs“ bündelt und
koordiniert. Nach Vorgabe eines Ziels durch Bundesminister Mag. Gerald Klug werden in der „Strategie- und Steuerungsgruppe“ (Vertreter Bund, Länder, BSO, VÖN, BMUKK) Generalziele erarbeitet und Spezialthemen behandelt.
In jedem Bundesland gibt es ein Nachwuchskompetenzzentrum, das Anlaufstelle für
sämtliche Fragen hinsichtlich Talente (für Eltern, Trainer, Kinder etc.) ist und
beratend in Schultypfragen und Trainingsumfeldbetreuung zur Verfügung steht. Diese Nachwuchskompetenzzentren sind bestehende österreichische
Nachwuchsleistungssportmodelle (ORGs für LeistungssportlerInnen – 5-jährig – durch BMUKK und BMLVS anerkannt), die sich bewährt haben und sich der besten Nachwuchsexperten Österreichs bedienen.
Erste Aufgabe ist eine Übersicht aller im jeweiligen Bundesland vorhandenen Talente
zu erstellen, damit ein gesamtösterreichischer Überblick erarbeitet werden kann.
 
Die Nachwuchsleistungssportmodelle (=Nachwuchskompetenzzentren) haben
sportliche Aufnahmeverfahren und sollen in Zukunft die besten Talente Österreichs
betreuen.


Diese Talente werden dann in Zusammenarbeit mit Eltern, Spezialtrainern
(sportartenspezifisch), Vereinen, Zellen, Landes- und Bundesfachverbänden sowie
Land und Bund bestmöglich betreut.

Zur Betreuung durch die Nachwuchsleistungssportmodelle zählen:

•Sportwissenschaftliche Maßnahmen
•sportmedizinische Maßnahmen (Untersuchungen und Testungen)
•sportmotorische Leistungsdiagnostik (Behebung von Defiziten)
•sportpsychologische Maßnahmen inkl. persönlichkeitsbildende Maßnahmen
•Ernährungsberatung, -diagnose und –begleitung
•regenerative Maßnahmen (Physio, Massage)
•Koordinations- und Athletiktraining
•sportartenübergreifende Trainingslehrgänge
•Talentaktionen

Die Betreuung durch Spezialtrainer sowie geeignete Infrastruktur werden durch die
Vereine, Landes- und Bundesfachverbände sowie durch gezielte Förderung von Bund (BMLVS und BMUKK), Land, BSO, Sporthilfe etc. sichergestellt.

Quelle: Sportministerium http://www.sportministerium.at/files/doc/Nachwuchsfoerderung/Interaktionsmodell-Nachwuchsleistungssport-in-Oesterreich-gemeinsam-stark-fuer-den-oesterreichischen-Nachwuchs.pdf

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